Führen und Leiten

Leitungskompetenz in Hospizgruppen

3-teilige Fortbildung nach § 39a SGB V(80 Unterrichtsstunden)

Termine: 

1. Kursabschnitt: 01.02. bis  04.02.2022

2. Kursabschnitt: 15.03. bis  18.03.2022

3. Kursabschnitt: 25.04. bis 27.04.2022

Die Fortbildung umfasst 80 Unterrichtsstunden und ist Voraussetzung für die Förderung nach § 39 a Abs. 2 SGB V. Eine Übernahme der Kosten ist durch die Krankenkasse nur in sehr wenigen Ausnahmefällen möglich. Die Beantragung von Bildungsurlaub können sie mit ihrem Arbeitgeber verhandeln.

Konzeption

Viele neu entstandene Hospizgruppen haben die Gründungsphase hinter sich und befinden sich nun auf dem Weg, eine festgefügte Gruppe im Rahmen einer Pfarrei, eines Krankenhauses oder eines karitativen Vereins zu werden. Mit der Institutionalisierung geht einher, dass die anfangs eher experimentell eingenommenen Aufgaben und Funktionen in der Hospizgruppe immer mehr Fachwissen und „professionelle“ Handlungskompetenz erfordern. 

Dazu gehören z. B.:

  • Leitung aktiv ausüben sowohl zur Hospizgruppe hin, als auch im Kontakt zum Träger
  • Organisation der Hospizgruppe und Einsatzplanung der Ehrenamtlichen, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung
  • Begleitung der Ehrenamtlichen und deren Fortbildung
  • Kontaktaufnahme mit Angehörigen von Sterbenden oder Trauernden und das Führen der Beratungsgespräche mit ihnen
  • Wahrnehmung „sozialarbeiterischer“ Aufgaben, wenn es etwa darum geht, im sozialen Umfeld Veränderungen herbeizuführen, die das Sterben oder das Trauern erleichtern sollen

Ziel

Dieses Fortbildungsangebot will Leiter*innen von Hospizgruppen befähigen, ihre Leitungskompetenz

  • zu erfahren:

durch Austausch untereinander

durch erfahrungs- und prozessorientiertes Arbeiten an konkreten Alltagssituationen

  • zu erweitern:

durch die Vermittlung von Wissen auf unterschiedlichen Ebenen:

kognitiv – Informationen

kreativ – Experimente

emotional – Selbstwahrnehmung und -erfahrung

  • weiter zu entwickeln:

durch den Aufbau eines eigenen Arbeits- und Leitungskonzeptes

Methode

Selbsterfahrung in der Gruppe, konkrete Übungen, Theorie-Inputs, Fallarbeit und Supervision

Leitung

Norbert Mucksch, Dipl. Theologe, Dipl. Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe (DGfP), personzentrierter Berater (GwG), Ausbilder für Trauerbegleitung (BVT), Psychodramaleiter (DFP, DAGG), Fortbildung in ‚Analytischer Psychologie und Seelsorge‘ sowie gruppendynamische Zusatzqualifikation ‚Leiten und Beraten von Gruppen‘ (DAGG), Vorstandsmitglied im Bundesverband Trauerbegleitung (BVT), Supervisor (DGSv/GwG))

Ursula Elisa Witteler, Warstein; Dipl.-Sozialarbeiterin, systemische Beraterin und Supervisorin (SG), Qualifikation zur Leitung von Seniorenhäusern, Trainerin für Autogenes Training nach dem Bochumer Gesundheitsmodell, Weiterbildung in Palliativ Care für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Zertifizierte Onlinetrainerin (ABIS)